Da gibt die EU Millionen oder sogar Millarden für Agrar-Subventionen aus, und davon profitieren vor allem die Großbauern und Großbetriebe. Ich finde es ja okay, wenn die europäischen Bauern unterstützt werden, aber ausgerechnet die, die sowieso schon das Meiste verdienen und die Tiere am schlechtesten behandeln, kriegen das meiste Geld. Wie wäre es denn, wenn nur noch Bio-Bauern Geld bekämen. Dann könnten die Landwirte selber entscheiden, wie sie ihren Betrieb führen wollen und würden für Umwelt- und Tierschutz belohnt. Das würde auch den Bauern aus Osteuropa zu gute kommen, die aus finanziellen Gründen noch Bio-Bauern sind. Und die großen ehemaligen LPGs der DDR und ähnliche Einrichtungen in anderen Ländern müssten dann, wenn sie weiterhin Subventionen haben wollen, auf bio umschwenken und Tiere nicht mehr ausschließlich als Produkt sondern als Lebewesen sehen. Aber wahrscheinlich haben die Großbauern und Großbetriebe einfach eine zu große Lobby in Brüssel, so dass sich nichts ändern wird.
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Aktualisiert ( Donnerstag, den 02. Juli 2009 um 06:06 Uhr )
Vor kurzen haben ich von einem Vorschlag eines Wirtschaftexperten oder etwas ähnliches gehört, der den Menschen anrät, doch jetzt in der Wirtschaftskrise Kinder zu kriegen. Derjenige der den Arbeitsplatz verliert kümmert sich dann eben um die Kinder.
Leider hat dieser besagte Vorschlag mehrere Schwachpunkte:
1) Was ist, wenn beide Partner den Arbeitsplatz verlieren, dann landen alle in Hartz IV
2) Wenn man seinen Arbeitsplatz verliert, hat man weniger Geld als vorher und soll dann zusätzlich Geld für ein Kind ausgeben (denn Kinder kosten nun mal Geld). Ist das nicht widersprüchlich?
3) Ein neuer Arbeitsplatz ist mit viel Stress und eventuell einen Wohnortwechsel verbunden. Wie soll das mit einem Kind erledigt werden.
4) Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt eine neue Stelle zu kriegen sinkt als Schwangere oder Eltern.
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Die Menschen, die verantwortungsvoll handeln, weil sie in der Krise versuchen, ihr Geld zusammen zu halten, welches sie für die laufenden Ausgaben wie Miete, Auto etc. ausgeben müssen, anstatt ein Kind zu bekommen, werden hier für dumm verkauft. Sie tun angeblich zu wenig für die Volkswirtschaft.
Der Vorschlag ist ziemlich weit von der Lebenswirklichkeit entfernt und zeigt mal wieder, dass die Herren da oben von der realen Welt nicht viel Ahnung haben.
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass ich Kinder nicht als kostspieliges Hobby ansehen, aber Kinder kosten nunmal Geld (Kiderzimmereinrichtung, Essen, Windeln, Kleidung etc.)
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Aktualisiert ( Sonntag, den 31. Mai 2009 um 20:12 Uhr )
Immer mehr Supermärkte und Lebensmitteleinzelhändler setzten auf Bio-Produkte, was ich sehr begrüße. Aber warum ist nicht jedes Obst oder Gemüse "bio". Warum müssen Äpfel oder Möhren gespritzt werden mit den bekannten Nachteilen für Mensch und Umwelt. Ich bin dafür (natürlich mit einer angemessenen Übergangszeit von 2-5 Jahren) die Behandlung von Obst und Gemüse mit Chemikalien zu verbieten, möglichst europaweit. Die Kosten für die Verbraucher würden auch nur gering steigen und die Landwirte könnten ihr Pflanzen mit alten Hausmitteln gegen Ungeziefer und Unkraut schützen.
Auch bei Eiern, Milchprodukten und Fleischwaren könnte doch alles "bio" sein. Die Tiere müssten artgerecht gehalten werden und mit Biofutter (und nicht wie im schlimmsten Fall geschehen mit Tiermehl oder Abfällen) gefüttert werden. Natürlich sind dazu größere Stelle, Weiden und (für das Futter) Anbauflächen notwendig. Vielleicht bekommen die Landwirte dafür noch eine Zuschuss (sie kriege auch sonst genug Zuschüsse) um für die Menschen bessere und naturbewußte Lebensmittel zu schaffen.
Die Menschen würden dann zwar eventuell ein paar Cent mehr für ihre Lebensmittel ausgeben müssen, dieses ist aber hinnehmbar, wenn man bedenkt wieviel die Menschen sonst für Kleidung oder Urlaub ausgeben. Außerdem würde es allen Menschen gesundheitlich gut tun.
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Aktualisiert ( Sonntag, den 31. Mai 2009 um 20:10 Uhr )
Irgendwie scheint es im Moment "in" zu sein, alle großen und kleineren Errungenschaften sowie wissenschaftliche Erkenntnisse in Frage zu stellen. Und im Internet gibt es viele dieser Verschwörungstheorien. Was bei Dan Browns Büchern wie Sakrileg oder Illuminati noch Spannung erzeugt, vor allem da man weiß, dass es sich um einen Roman handelt, wird im Internet ernsthaft verbreitet. Und natürlich gibt es Beweise.
Die Amerikaner waren natürlich nicht auf dem Mond. Alles nur erfunden. Und alle Beteiligten schweigen, nur einige Aufrichtige wissen die Wahrheit.
Oder die Anschläge vom 11.September, das war die USA selber um einen Krieg anzuzetteln. Aha. Da bringen die Amerikaner tausende von ihren eigenen Bürgern um, damit sie Saddam Hussein, der sie nicht mal bedroht, stürzen können. Aber natürlich.
Und den Klimawandel gibt es auch nicht. Die UNO ruft nur so eine Umweltkonferenz mit führenden Wissenschaftlern ein. Dann muss man sein Verhalten auch nicht ändern.
Die Pyramiden haben überings Außerirdische gebaut, ich bin mir nur nicht sicher, ob es die aus der Area 51 waren oder ob wir nicht alle Marsmenschen sind.
Warum versuchen Menschen mit pseudo-wissenschaftliche Beweisen, irgendwelche Theorien aufzudecken. Zugegeben Politiker und Staaten tricksen. Aber auf so absurde Ideen, wie die Verschwörungstheoretiker kommen, kommen Staaten und Politiker noch lange nicht. Also Vorsicht, nur weil irgendwelche "Wissenschaftler" und "Experten" im Internet irgendwas verkündigen ist es noch lange nicht wahr. Vielmehr scheint es mir, als wollen sie sich nur wichtig machen.
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Aktualisiert ( Montag, den 18. Mai 2009 um 19:11 Uhr )
Mit Interesse haben ich gelesen, dass die eine Abteilung der Grünen-Fraktion dafür sorgen will, dass wilde Tiere im Zirkus verboten werden. Das finde ich richtig. Es ist unmöglich einen Elefanten oder ein Nashorn im Zirkus artgerecht zu halten. Außerdem steht ein Elefant nur auf einem Bein, wenn auf die anderen so lange eingeschlagen wird, bis er sie hebt. Aber auch nicht so wilde Tiere wie bspw. Pferde können im Zirkus nicht vernünftig gehalten werden.
Warum eigentlich Zirkus? Den Kindern ist es egal, ob ein Pferd Kunststücke vorführt oder zwei als Pferd verkleidete Menschen. Und das ein Zirkus ohne Tiere möglich ist, zeigt der Chinesische oder Russische Staatszirkus oder der Zirkus Flick Flack. Der Zirkus, indem Tiere vorgeführt werden, ist ein Relikt aus alter Zeit, wo Merkwürdigkeiten aller Art (also auch Menschen) zur Schau gestellt werden. Über diese Zeit sind wir wohl hinweg.
Tiere gehören in die freie Wildbahn und nicht in enge Käfige oder kleine Wagen in denen sie von einem Ort zum Anderen gefahren werden. Wer in einen Zirkus mit Tieren geht, unterstützt mit seinem Geld die Quälerei von Tieren. Auch den Zirkusmitglieder, die in der Fußgängerzone nach Essen für ihre Tiere betteln, sollten nicht unterstützt werden. Die Zeit der Zirkusse mit Tieren ist endgültig vorbei!
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Aktualisiert ( Samstag, den 16. Mai 2009 um 09:46 Uhr )
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Diese Woche hat Rita Süssmuth vorgeschlagen, Ausländern ein Wahlrecht zu geben, damit sie besser integriert sind. Bei allen Verdiensten von Frau Süssmuth, mit ihrer Meinung liegt sie falsch. Ein Wahlrecht wird bei der Integration nicht viel helfen. Wer Deutschland als seine Heimat akzeptiert kann Deutscher werden und so selbstverständlich auch an Bundestagswahlen teilnehmen. Wer sich als Bürger eines anderen Landes fühlt, muss dann in diesem Land wählen gehen. So einfach ist das. Mit Integration hat das herzlich wenig zu tun. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass viele Ausländer in diesem Land integriert sind, vor allem die Gastarbeiter der ersten Generation gehören eigentlich schon zum "Inventar" dieses Landes. Wer aber wählen will, muss sich ganz für dieses Land entscheiden. Schreiben Sie jetzt einen Kommentar... 0 >> Aktualisiert ( Freitag, den 08. Mai 2009 um 21:48 Uhr ) Im Moment debattieren die Politiker wieder darüber, ob Ego-Shooter, auch Killerspiele genannt, verboten werden sollen. Nach jedem Amok-Lauf wird erneut diskutiert. Dabei wird allerdings übersehen, dass viele Spieler, die beispielsweise Counter Strike spielen nicht gewalttätig sind oder werden, geschweige denn andere töten. Aber es ist ja einfach die Schuld nicht bei der Gesellschaft zu suchen, sondern bei dem Medium. Viele ältere Leute wissen nichts über Computer oder Computerspiele und halten sie deshalb für schädlich. These Nr. 2 ist, dass das Internet einsam mache. Die Kommunikation geht verloren. Als hätte man früher jeden Abend stundenlang Kafka zitiert. "Und überhaupt tummeln sich im Internet nur Pädophile, Betrüger und Rechtsradikale!" Es ist doch schlimm, wenn man etwas verteufelt nur weil man es nicht versteht, sich damit nicht auseinandergesetzt hat oder weil man es früher nicht brauchte oder weil es es früher nicht gab. Natürlich gibt es Idioten im Netz und davon nicht zu knapp. Kinder sollten darauf vorbereitet werden und am Anfang nur begleitet im Netz unterwegs sein. Und Erwachsene dürfen halt nicht so blauäugig sein. Das neueste Medium ist und war immer das Schlimmste, vor allem weil die alten Leute es nicht kennen. Früher war es das Fernsehen. Kinder, die fernsehen werden dumm. Okay ist gebe zu, Kinder sollten nur in Maßen fernsehen, aber gleich alles auf das Fernsehen abzuwälzen ist zu einfach. Menschen werden gewalttätig, weil sie Terminator gesehen haben oder das A-Team. Nach dieser Theorie müssten alle Kinder, die Tom und Jerry geguckt haben, ihre Geschwister versucht haben zu töten. Also mal schön langsam. Ich denke, Kinder können sehr gut zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Und wenn Reich-Ranicki sagt, im Fernsehen laufe nur "Mist", dann frage ich mich, wer entscheidet, was Kunst ist und was nicht. Nebenbei bemerkt, die Männer und Frauen der SS, die im Dritten Reich und 2.Weltkrieg grausamste Folterungen und Morde begangen haben, hatten weder Fernseher, noch Internet, noch Computerspiele. Das Buch würde übrigens auch verteufelt, als es gerade neu war bzw. als es sich die Bevölkerung leisten konnte. So begingen nach Erscheinen von Goethes Roman "Die Leiden des jungen Werther" eine Menge junger Menschen, ebenso wie die Hauptfigur Werther in dem Roman, Selbstmord. Daran war natürlich nur das Buch schuld. Halten wir fest: Das neue Medium ist immer das Schlimmste und früher war alles besser, vor allem die Menschen. Wie sagte doch Peter Lustig immer "Jetzt aber abschalten". Schreiben Sie jetzt einen Kommentar... 1 >> Aktualisiert ( Freitag, den 08. Mai 2009 um 21:23 Uhr ) Um es vorweg zu schicken, ich möchte niemanden seinen Glauben und seine Tradition nehmen. Der Glauben an Gott gibt vielen Menschen Trost und für die christlichen Feste wie Weihnachten oder Ostern, sowie Taufe, Kommunion, Hochzeiten oder Beerdigungen gibt die Kirche einen geeigneten Rahmen. Aber was sich der Papst und einige hohe katholische "Würdenträger" sich leisten, ist jenseits jedes toleranten Verhaltens. Der Papst nimmt die Exkommunionierung eines Bischofes zurück, der den Holocaust leugnet. Grundsätzlich hat der Papst bei solchen Entscheidung Beratung, aber in diesem Fall hat er diese wohl nicht in Anspruch genommen. Wenn die Kanzlerin die Entscheidung des Papstes kritisiert wird SIE angegriffen, nicht der Papst und seine Entscheidung, denn dieser ist ja unfehlbar. Ein anderes verlorenes Schaf, welche wieder in den Schoß der Kirche geholt worden ist, findet Harry Potter "teuflisch". Was ist an einem Waisenjungen und seinen Freunden, den aus der kinderreichen und nicht gerade wohlhabend Familie stammende Ron und Hermine, deren Eltern keine Zauberer waren, schlecht? Weil sie zaubern? Es ist eine Geschichte wie jede andere auch, die vielen Menschen Freude bereitet. Was ist daran falsch? Es gibt erhebliche Widersprüche in dem Verhalten des Vatikans und einigen Bistümern und Bischöfen in Deutschland. Jahrelang wurden phädophile Priester versetzt, dafür wurden Priester, die gegen das Zölibat verstießen entlassen. Priester, die beim evangelischen Abendmahl teilnahmen, wurden entlassen und Selbstmörder werden nicht christlich beerdigt. Homosexuelle werden ausgestoßen und von einem deutschen Bischof mit Kinderschänder verglichen. Homosexualität wäre unnatürlich (im Gegensatz natürlich zum Zölibat in dem die katholischen Priester leben müssen) Jetzt hat der Papst bei seiner Afrika-Reise gegen Kondome gesprochen. In Afrika, wo so viele Menschen an AIDS erkrankt sind und gleichzeitig das Wort des Papstes als das Wort Gottes ansehen, darf man so etwas einfach nicht sagen!!!! Kondome können vor AIDS schützen. Zugegeben enthaltsames Leben schützt auch vor AIDS  aber das dieses praktiziert wird, ist ziemlich unrealistisch. Was also will der Papst uns sagen, dass der AIDS-Kranke krank ist, weil Gott ihn "bestrafen" will. Das ist so unmenschlich, dass ich ihm diese nicht unterstellen will. So selbstgerecht kann der Papst und einige konservativen Bischöfe doch gar nicht sein. Ich würde den alten Herren, die ganz weit weg von den Bedürfnissen der Menschen sind, raten, doch einfach mal ihre Meinung für sich zu behalten. Von der katholischen Kirche will ich Bekenntnisse zum Weltfrieden und gegen Armut hören und nicht ihre sehr anitquierte Meinung, die sehr gefährlich und teilweise menschenverachtet sein kann. Schreiben Sie jetzt einen Kommentar... 0 >> Aktualisiert ( Dienstag, den 07. April 2009 um 08:05 Uhr ) |



















